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Der Manhattan-Effekt in Beziehungen

Hast Du schonmal etwas über den sogenannten Manhattan-Effekt gehört? Der Begriff taucht manchmal im Zusammenhang mit Beziehungen und dem Verhältnis beider Partner zueinander auf. Heute erklären wir, was es damit auf sich hat.

Eine gesunde Partnerschaft

Wenn sich beide Partner gegenseitig dabei unterstützen, ihre eigenen Ziele zu erreichen, ist das ein großes Plus für ihre Beziehung. Denn so sollte es eigentlich sein. Man wünscht sich nicht nur das beste für sich selbst, sondern auch für den Partner. Selbstverwirklichung ist hier das Stichwort. Man sollte hinter seinem Partner stehen, damit sich dieser weiter entwickeln kann. Dieses Verhalten wird in der Psychologie als Micheangelo-Effekt bezeichnet und fördert eine glückliche Partnerschaft.

Gesunde Beziehung

Was ist der Manhattan-Effekt?

Aber leider lässt sich häufig das gegenteilige Verhalten beobachten. Wenn ein Partner die Beziehung durch einen Wunsch des anderen Partners gefährdet sieht, wird er ihn hierbei wahrscheinlich nicht unterstützen. Das nennt man den Manhattan-Effekt. Der Name geht auf den Film Manhattan von Woody Allen zurück, in dem es um ein Paar mit großem Altersunterschied geht. Die jüngere Frau, die ein Auslandssemester plant, wird von ihrem Partner gebeten, den Traum fallen zu lassen. Denn er fürchtet, dass die Beziehung durch die räumliche Trennung in die Brüche gehen könnte. Die Angst vor einer Gefahr für die Beziehung ist typisch für den Manhattan-Effekt. Aus der Angst resultiert das egoistische Verhalten eines Partners, der in dieser Situation nicht hinter den Plänen des anderen steht.

Der Manhattan-Effekt

Fazit

Natürlich ist das oben genannte Verhalten in einer Beziehung wünschenswert. Doch in der Realität tritt auch der Manhattan-Effekt auf, da Menschen nun einmal egoistisch veranlagt sind. Doch nicht jede potenzielle Bedrohung für die Beziehung muss sich auch bewahrheiten. Um auf das Paar im Film zurück zu kommen, kann man beispielsweise an die vielen Beziehungen denken, die trotz des Auslandsaufenthaltes eines Partners gehalten haben. Oftmals stärkt diese schwierige Zeit sogar die Beziehung.