Sugardaddy – der Geschäftspartner

Was ist denn eigentlich ein Sugardaddy? Das mögen sich viele fragen. Denn der Begriff “Sugardaddy“ tritt erst seit wenigen Jahren hierzulande auf. Seinen Ursprung hat der Sugardaddy nämlich in den USA. Dort gab es ihn, als offiziellen Geschäftspartner zumindest, zuerst. Die beiden englischen Wörter „Sugar“ und „Daddy“ bedeuten übersetzt „Zucker“ und „Papa“. Ein Zuckerpapa also.

Wie stellt man sich einen Sugardaddy vor?

Der Sugardaddy ist ein Mann im gesetzteren Alter von Mitte vierzig bis Mitte sechzig. Er hält viel auf sich und vor allem auf sein Vermögen. Worauf er weniger Wert legt sich normale Beziehungen, Familie und Kinder. Im Mittelpunkt stehen er und seine Karriere. Daher ist der Sugardaddy vor allem eins – reich! Es sind Unternehmer oder Millionäre, reiche, reife Männer, die sich selbst für eine Frau als Geschäftspartner ansehen.

Sugardaddy Beziehung
Glückliches Sugardaddy-Pärchen


Was macht ein Sugardaddy?

Er sucht seine Frauen auf speziellen Dating-Seiten wie MySugardaddy. Dort legt der Sugardaddy einfach ein Profil an, nennt seine Absichten und Vorlieben. Passende Frauen, die sogenannten Sugarbabes oder Sugargirls finden sich ebenso auf diesen Seiten. Auch sie haben ein Profil angelegt. Nun können sich beide suchen und finden, sich zuerst über einen Chat etwas kennenlernen, flirten und die Rahmenvereinbarungen für ihre Geschäftsbeziehung treffen. Denn das Sugargirl, welches im Grunde auf die Erlöse aus dem Geschäft aus ist, darf sich über Geld, Kleidung, Essen in schicken Lokalen oder Urlaube freuen. Viele werden auch finanziell in ihrem Studium oder dem Sprung in die Karriere unterstützt. So kommt jeder auf seine Kosten. Der Sugardaddy sucht sich sein junges Sugargirl zwischen zwanzig und dreißig aus und freut sich über ihre Begleitung. Er schmückt sich mit der jungen hübschen Dame. Es ist dabei keine Voraussetzung, dass die Geschäftsbeziehungen vor allem Sexuelles im Vordergrund haben. Es gehört aber natürlich oft dazu.

Sugardaddy gefunden

Ist der Sugardaddy in unserer Gesellschaft anerkannt?

Es ist ein relativ neuartiges Modell einer platonischen Beziehung, die vor allem auf beiderseitige Bedürfnisstillung ausgelegt ist. Oft wird die Beziehung zwischen dem Sugardaddy und seinem Sugargirl mit dem Rotlichtmilieu gleichgesetzt. Das Bewusstsein, dass es mehr einem Begleitservice ähnelt und niemand zu etwas gezwungen wird, es immer eine Art Vertrag gibt, muss sich in der Gesellschaft noch durchsetzen. Deshalb sind vor allem ältere Menschen mit diesem Modell noch etwas überfordert. Junge Menschen nehmen diese Sugardaddy-Beziehungsart jedoch als völlig selbstverständlich wahr.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

By Daniele Zedda • 18 February

← PREV POST

By Daniele Zedda • 18 February

NEXT POST → 34
Share on